Die Hoffnung

Veröffentlicht auf von Lukas Berberich

Sprach die Hoffnung einst

zum hoffnungslosen Geist:

Warum bist du so niedergeschlagen?

Mich kannst du doch einfach fragen.“

 

Der Hoffnungslose antwortete:

Wenn ich das so einfach könnte

wär mir alle Last vom Herz

doch du dächt'st es wär nur Scherz.“

 

Es ist nicht schwer

es sind nicht mehr

als ein paar Worte

von der klugen Sorte.“

 

Ich sehe keine Hoffnung mehr.

Es ist für mich zu schwer
noch an sie zu glauben.“

Sie konnts sich nicht erlauben

 

ihn so sitzen zu lassen

und sich zu hassen.

Deshalb sprach sie zu ihm:

Es ist nicht so schlimm

 

wie du denkst.

Schenkst

du mir Beachtung?

Es ist respektlos

mir gegenüber Missachtung

zu zeigen. Das ist wohl mein Los.

 

Viele glauben an mich

viel aber auch nich.

Zu viel hab ich mitgemacht

und jetzt hab ich kehrtgemacht.“

Doch an was sollen wir glauben?

Du kannst dir nicht erlauben

so Viele im Stich zu lassen.

Sie würden sich gleich hassen.“

 

Dann glaub an die Hoffnung

um wieder Aufschwung

zu bekommen.

Dann bin ich nicht genommen.“

 

Okay, das werd' ich tun.“

Und nun

war die Hoffnung dran,

denn ihr Plan 

treibt

ihn an. Und die Hoffnung bleibt.

 

Lukas Berberich, 9.12.10

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Veröffentlicht in Nachdenkliche Gedichte

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