Die Hoffnung
Sprach die Hoffnung einst
zum hoffnungslosen Geist:
„Warum bist du so niedergeschlagen?
Mich kannst du doch einfach fragen.“
Der Hoffnungslose antwortete:
„Wenn ich das so einfach könnte
wär mir alle Last vom Herz
doch du dächt'st es wär nur Scherz.“
„Es ist nicht schwer
es sind nicht mehr
als ein paar Worte
von der klugen Sorte.“
„Ich sehe keine Hoffnung mehr.
Es ist für mich zu schwer
noch an sie zu glauben.“
Sie konnts sich nicht erlauben
ihn so sitzen zu lassen
und sich zu hassen.
Deshalb sprach sie zu ihm:
„Es ist nicht so schlimm
wie du denkst.
Schenkst
du mir Beachtung?
Es ist respektlos
mir gegenüber Missachtung
zu zeigen. Das ist wohl mein Los.
Viele glauben an mich
viel aber auch nich.
Zu viel hab ich mitgemacht
und jetzt hab ich kehrtgemacht.“
„Doch an was sollen wir glauben?
Du kannst dir nicht erlauben
so Viele im Stich zu lassen.
Sie würden sich gleich hassen.“
„Dann glaub an die Hoffnung
um wieder Aufschwung
zu bekommen.
Dann bin ich nicht genommen.“
„Okay, das werd' ich tun.“
Und nun
war die Hoffnung dran,
denn ihr Plan
treibt
ihn an. Und die Hoffnung bleibt.
Lukas Berberich, 9.12.10